Aktuelles aus dem Kanton Schwyz

Grundlage für die Tätigkeit der Energiefachstelle ist die Energiestrategie 2013 – 2020 des Kantons Schwyz. Diese verfolgt drei Ziele:

 

  1. Die Energieversorgung ist sicher, nachhaltig und wirtschaftlich.
  2. Die Energieproduktion beruht verstärkt auf inländischen und regionalen Energiequellen.
  3. Die Energieeffizienz bei Gebäuden, Mobilität und Prozessen wird erhöht und der Primärenergieverbrauch reduziert.

Preis der Energiestadt Küssnacht am Rigi 2018 geht an Frau Margrit Furer und Herr Hansjörg Dolder

Margrit Furer und Hansjörg Dolder haben bewiesen, dass es mit dem heutigen Stand der Dämm- und Solartechnik möglich ist, alte Gebäude trotz der hohen Ansprüchen der Denkmalpflege energetisch auf den neusten Stand zu bringen. Ihr Projekt der Fassadensanierung und der Eigenstromerzeugung durch Photovoltaik gewinnt den diesjährigen Preis der Energiestadt Küssnacht a.R.

 

Lesen Sie dazu folgende Pressestimmen:

 

Freier Schweizer 26.10.2018

Bote der Urschweiz 25.10.2018

Solarpreis des Bezirks geht an Familie Ott in Küssnacht

Küssnacht - Zum ersten Mal haben der Bezirk und der Energieberaterverein einen Solarpreis verliehen. Er geht an die Familie Ott. In der Brüschhalde betreibt sie die grösste Anlage der Energiestadt Küssnacht und versorgt 50 Haushalte mit Solarstrom.

 

Lesen Sie dazu folgende Pressestimmen:

 

Freier Schweizer 25.8.2017

Bote der Urschweiz 25.8.2017

Anwendung Norm SIA 380/1

8.5.2017: Der Schweizerische Ingenieuren- und Architektenverein SIA hat die durch ihn überarbeitete Norm 380/1:2016 "Heizwärmebedarf" mit Gültigkeit ab 1. Dezember 2016 publiziert und in Kraft gesetzt.

 

Für den Kanton Schwyz gelten die folgenden Bestimmungen:

  • Die Anwendung der Norm SIA 380/1:2009 ist für den Nachweis des Wärmeschutzes von Gebäuden und für den Nachweis energetischer Massnahmen über den Höchstanteil nicht erneuerbarer Energie weiterhin zulässig.
  • Die Anwendung der Norm SIA 380/1:2016 ergibt in der Regel leicht schärfere Anforderungen als mit der Norm 380/1:2009 und kann deshalb auch verwendet werden. Eine Vermischung der Rechenwerte 2016 und Grenzwerte 2009 ist nicht zulässig. Für den Nachweis energetischer Massnahmen (Energienachweis) über den Höchstanteil nicht erneuerbarer Energie ist EN-1 und für den winterlichen Wärmeschutz ist EN-2 zu verwenden.
  • Die Verwendung der Formulare für den Energienachweis mit den neuen, dreistelligen Bezeichnungen (EN-101 bis EN-141) ist nicht zulässig. Diese können erst eingesetzt werden, wenn die aktuelle Energiegesetzgebung des Kantons angepasst wurde. Eine entsprechende Anpassung im kantonalen Recht soll im Zuge der bevorstehenden Revision des Energiegesetzes und der zugehörigen Verordnung erfolgen.

Link Kanton Schwyz

Drei Schulen des Kantons Schwyz als erste "Energieschulen" ausgezeichnet

12.11.2015: Am 9. November haben die Kantonsschule Kollegium Schwyz und die beiden Mittelpunktschulen Rothenthurm und Steinen die neue Auszeichnung "Energieschule" erhalten. Im Beisein von Bundesrätin Doris Leuthart wurden die Auszeichnungen von Barbara Schwickert, der Präsidentin des Trägervereins Energiestadt überreicht.

 

Die Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrkräfte haben als Pilotschulen den Prozess zur Energie-Auszeichnung für Schulen initiiert, kritisch mitgeprägt und im Schulalltag verankert. Die drei ausgezeichneten Schulen behandeln den nachhaltigen Ressourcenumgang umfassend und langfristig. Sie wurden von Doris Leuthart für ihr Engagement und ihre Vorbildrolle für einen nachhaltigen Lebensstil gelobt.

 

Es steht sämtlichen Sekundar- und Mittelschulen einer Energiestadt offen, ebenfalls die Auszeichnung "Energieschule" anzustreben.

 

Medienmitteilung "Schwyzer Schulen als erste «Energieschulen» ausgezeichnet"

Energie an Schulen

Energieberaterverein March Höfe

5.11.2015: Am 13. Oktober 2015 wurde der Energieberaterverein March Höfe mittels einer Generalversammlung reaktiviert. An dieser GV wurde der neue Vorstand einstimmig gewählt. Dieser freut sich sehr, den Energieberaterverein March Höfe neu aufleben zu lassen.

 

Kontakt:

Energieberaterverein March Höfe
8808 Pfäffikon
Markus Rickenbach
Tel 044 687 34 43
Fax 044 687 34 33
E-Mail

Vernehmlassungsantwort zur Energiestrategie 2050 des Bundes

30.1.2013: Der Regierungsrat unterstützt in seiner Antwort auf die Vernehmlassung zur Energiestrategie 2050 des Bundes grundsätzlich die Neuausrichtung der Energiepolitik mit einer verstärkten Energieeffizienz und einer Reduktion der CO2-Emissionen. Er fordert aber eine stärkere Berücksichtigung von marktwirtschaftlichen Lösungen und spricht sich gegen ein Verbot einzelner Technologien aus.

 

Medienmitteilung Vernehmlassungsantwort

Energiestrategie 2013 - 2020 des Kantons Schwyz

Der Regierungsrat hat die kantonale Energiestrategie 2013 - 2020 verabschiedet. Sie zeigt auf, wie der Kanton in seiner Energiepolitik auf die aktuellen Herausforderungen reagiert und wie er die Energieversorgung in den nächsten Jahren nachhaltig, sicher und wirtschaftlich gestalten will. Er verfolgt dabei einen pragmatischen Weg, der sich an der Energiestrategie 2050 des Bundes orientiert.

 

Energiestrategie 2013 – 2020 des Kantons Schwyz

Grundlagenpapier Teil Energiestrategie

Grundlagenpapier Teil Strom, Produktion, Transport und Verteilung

Planungshilfe für Solaranlagen

31.5.2014: Das teilrevidierte Raumplanungsgesetz (RPG; SR 700), sowie die revidierte Raumplanungsverordnung (RPV; SR 700.1) sind ab 1. Mai 2014 in Kraft. Mit der Revision des RPG werden die Bedingungen zur Errichtung von Solaranlagen erleichtert. Dieses schafft die Grundlagen für ein rasches und unkompliziertes Baubewilligungsverfahren. Auf Dächern in Bau- und Landwirtschaftszonen sind Anlagen neu bewilligungsfrei und unterliegen ab dem 1. Mai 2014 nur noch der Meldepflicht, sofern sie sorgfältig integriert sind und keine Natur- und Kulturdenkmäler von kantonaler Bedeutung beeinträchtigen. (Zusätzlich ist für eine Photovoltaikanlage eine Brandschutzbewilligung notwendig.)

 

Flyer Solaranlagen

Planungshilfe für Solaranlagen

Meldeformular für Solaranlagen

Tiefengeothermie Kanton Schwyz

Bis heute konzentriert sich die geothermische Nutzung im Kanton Schwyz hauptsächlich darauf, mit Wärmepumpen Wärme aus der oberflächennahen Erdwärme zu gewinnen. Die tiefe Geothermie wird nicht genutzt. Um diese zu erschliessen, ist es von grosser Bedeutung, die Geologie eines Gebietes genau zu kennen. Der Regierungsrat hat deshalb veranlasst, die Daten zu erheben und zu werten. Das Ergebnis der Studie "Tiefengeothermie Kanton Schwyz" vom 23. Dezember 2011 ist zum Schluss gekommen, dass die Datengrundlage über den tieferen Untergrund im Kanton Schwyz relativ schlecht ist. Um dennoch zu einer Aussage über das verfügbare geothermische Potenzial zu gelangen, musste das geologische Modell für den tiefen Untergrund des Kantons Schwyz auf Tiefbohrungen und Oberflächenaufschlüsse von umliegenden Kantonen abgestützt werden.


Studie Tiefengeothermie Kanton Schwyz