Aktuelles aus dem Kanton Obwalden

Die Energiefachstelle des Kantons Obwalden ist organisatorisch im Hoch- und Tiefbauamt integriert. Sie ist zuständig für die Energiegesetzgebung im Gebäudebereich, betreibt die MINERGIE®-Zertifizierungsstelle und betreut die Energieförderprogramme von Bund und Kanton. Grundlage für die Tätigkeit ist das Energiekonzept des Kantons Obwalden, das durch den Kantonsrat 2009 verabschiedet wurde.

 

Im Energiebereich besteht eine enge Zusammenarbeit zwischen den Gemeinden, dem Elektrizitätswerk Obwalden (EWO) und der Energiefachstelle. Im Kanton Obwalden sind alle Gemeinden als Energiestadt zertifiziert worden. 

Beiträge für Wärmedämmung von Gebäuden

17.11.2017: Gebäude energetisch zu sanieren lohnt sich! Finanziert aus der CO2-Abgabe des Bundes steht Geld für die energetischen Massnahmen im Gebäudebereich zur Verfügung: 2017 wird für die Wärmedämmung von Fassade, Dach, Wand und Boden gegen Erdreich den Zentralschweizer Hauseigentümerinnen und –eigentümern ein Beitrag von 60 Franken pro Quadratmeter ausgerichtet.

 

Das Gebäudeprogramm in der Zentralschweiz

Flyer Gebäudeprogramm

Die finanziellen Mittel für das Jahr 2017 sind in den Kantonen Luzern, Obwalden und Nidwalden ausgeschöpft. 2018 werden wiederum Fördermittel für energetische Massnahmen im Gebäudebereich zur Verfügung stehen. Über die Höhe der Förderung und die Bedingungen wird auf dieser Plattform informiert.

Obwaldner Gemeinden erfolgreiche Energiestädte

24.5.2017: Alle Obwaldener Gemeinden sind weiterhin erfolgreiche Energiestädte.

Entnehmen sie alles Wissenswerte aus der Medienmitteilung des Kantons Obwalden vom 22. Mai 2017 und dem Jahresbericht.

 

Medienmitteilung Obwaldner Energiestädte

Jahresbericht Obwaldner Energiestädte

Anwendung Norm SIA 380/1

8.5.2017: Der Schweizerische Ingenieuren- und Architektenverein SIA hat die durch ihn überarbeitete Norm 380/1:2016 "Heizwärmebedarf" mit Gültigkeit ab 1. Dezember 2016 publiziert und in Kraft gesetzt.

 

Für den Kanton Obwalden gelten die folgenden Bestimmungen:

  • Die Anwendung der Norm SIA 380/1:2009 ist für den Nachweis des Wärmeschutzes von Gebäuden und für den Nachweis energetischer Massnahmen über den Höchstanteil nicht erneuerbarer Energie weiterhin zulässig.
  • Die Anwendung der Norm SIA 380/1:2016 ergibt in der Regel leicht schärfere Anforderungen als mit der Norm 380/1:2009 und kann deshalb auch verwendet werden. Eine Vermischung der Rechenwerte 2016 und Grenzwerte 2009 ist nicht zulässig. Für den Nachweis energetischer Massnahmen (Energienachweis) über den Höchstanteil nicht erneuerbarer Energie ist EN-1 und für den winterlichen Wärmeschutz ist EN-2 zu verwenden.
  • Die Verwendung der Formulare für den Energienachweis mit den neuen, dreistelligen Bezeichnungen (EN-101 bis EN-141) ist nicht zulässig. Diese können erst eingesetzt werden, wenn die aktuelle Energiegesetzgebung des Kantons angepasst wurde. Mit der Anpassung der Energievorschriften per 1.1.2018 im Kanton Obwalden sind nur noch die Formulare mit der dreistelligen Bezeichnung zu verwenden (die entsprechenden Formulare sind – informativ – bereits abrufbar).

Link Kanton Obwalden

Factsheet 2017 Energiestädte Obwalden

Alle Gemeinden des Kantons Obwalden sind Energiestädte und haben sich als solche in der Energie-Region Obwalden zusammengeschlossen.

Hier finden Sie das neueste Faktenblatt dazu:

 

Faktenblatt 2017

Regierungsrat Obwalden beschliesst Einführung der MuKEn 2014 per 1.1.2018

Der Obwaldner Regierungsrat hat, gemäss Publikation im Obwaldner Amtsblatt vom 16.02.2017, die Einführung der „Ausführungsbestimmungen über die Energieverwendung im Gebäudebereich“ (GDB 710.112) und die Einführung der MuKEn 2014 per 1.1.2018 beschlossen. 

 

Energienachweise und Vollzugshilfen

Medienmitteilung

Auszug aus dem Amtsblatt

 

e-day: Elektromobilitätstag in Obwalden

30.8.2016: Am Samstag, 17. September 2016 zeigen elf innovative Obwaldner Mobilitätsprofis ihr spannendes Angebot rund um die Elektromobilität. Besuchen Sie die Autogaragen, Bikehändler und Ladestationenanbieter an ihren Standorten. Testen Sie ihr favorisiertes Elektrogefährt und erfahren Sie mehr über die effiziente und emissionsarme Fortbewegung mit Strom.

 

Die elf heimischen Unternehmen öffnen ihre Türen zwischen 9.00 – 16.00 Uhr und freuen sich auf Ihren Besuch. Beim e-day handelt es sich um eine Aktion der Obwaldner Energiestädte. Gemeinsam engagieren sich die Obwaldner Gemeinden, der Kanton Obwalden und das Elektrizitätswerk Obwalden für eine nachhaltige Energienutzung.

 

Weitere Informationen

Neue Broschüre "Sonnenstrom vom Dach"

26.8.2016: In den letzten Jahren hat sich die Technik für die Nutzung der Sonnenenergie massiv entwickelt. Mittlerweile ist Strom ab dem eigenen Hausdach günstiger als derjenige vom Energieversorger. Wer also in eine eigene Photovoltaikanlage investiert, leistet einen wertvollen Beitrag für mehr erneuerbare Energie und schont zusätzlich seinen Geldbeutel. Zudem können neue Anlagen sehr ansprechend in Dächer integriert werden und sind in verschiedenen Farben erhältlich.

 

In der neuen Broschüre der Obwaldner Energiestädte, des Kantons Obwalden und des Elektrizitätswerks Obwalden sind die wichtigsten Informationen zum Bau einer eigenen Photovoltaikanlage zusammengefasst.

 

Broschüre "Sonnenstrom vom Dach"

Alle Obwaldner Gemeinden bleiben Energiestädte

29.4.2016: Als erster Kanton der Schweiz wurde Obwalden Ende 2011 mit dem Qualitätslabel „Energiestadt“ ausgezeichnet. Nun sind die sieben Obwaldner Gemeinden als Energiestädte rezertifiziert worden.

 

Medienmitteilung

Sämtliche Obwaldner Gemeinden, das Elektrizitätswerk Obwalden (EWO) und die Energiefachstelle des Kantons Obwalden haben unter dem Motto «Nachhaltig vorwärts» ihre Kooperation im Energiebereich etabliert. Eine Vereinbarung regelt seit Anfangs 2015 die bestehende Zusammenarbeit, stärkt sie und ermöglicht so eine grössere Nutzung von Synergien. Sie bildet die Grundlage und regelt die Finanzierung für eine gemeinsame Tätigkeit im Energiebereich.

 

Jahresbericht

„Nachhaltig vorwärts“ im Energiebereich – Erste Ergebnisse

7.4.2016: Die sieben Obwaldner Gemeinden, das Elektrizitätswerk Obwalden (EWO) und die Energiefachstelle des Kantons Obwalden haben sich unter dem Motto "Nachhaltig vorwärts" im März 2015 auf eine engere Zusammenarbeit geeinigt.

 

Inzwischen konnten erste gemeinsame Projekte gestartet werden. So wurde beispielsweise eine Machbarkeitsstudie zum Thema Solartankstellen in Auftrag gegeben. Ein zweites wichtiges Projekt ist das gemeinsame Förderprogramm "Nachhaltig vorwärts", in dessen Rahmen energiefreundliche Umwälzpumpen und Wärmepumpenboiler mit Hilfe von Geldern des Bundesamtes für Energie finanziell gefördert werden. Zudem ist ein Massnahmenplan zusammengestellt worden, in dem für alle sieben Obwaldner Gemeinden konkrete Projekte definiert worden sind, welche bis Ende 2019 realisiert werden sollen.

 

Medienmitteilung

Jahresbericht Obwaldner Energiestädte

Solartankstellen im Kanton Obwalden

Elektrofahrzeuge sind energieeffizient und stossen während der Fahrt keine Schadstoffe aus. Wie sauber ein Elektrofahrzeug unterwegs ist, hängt allerdings stark von der Wahl des Stroms ab, mit dem es betrieben wird. Nur in Kombination mit Ökostrom ist Elektromobilität ökologisch sinnvoll. Im Rahmen einer Machbarkeitsstudie hat die Arbeitsgruppe der Energie-Region Obwalden untersuchen lassen, unter welchen Bedingungen sich Solartankstellen (Tankstellen für Elektrofahrzeuge, welche an Photovoltaikanlagen gekoppelt sind) im Kanton Obwalden auch finanziell lohnen. Ein Flyer gibt für Interessierte Personen optimale Auskunft.

 

Flyer Solare Elektrotankstellen

Bericht Regionales Finanzierungsmodell für Solarstromtankstellen

Kantonsverwaltung senkt Energieverbrauch: Kampagne erfolgreich gestartet

13.8.2015: Anfangs Jahr sind alle Angestellten der kantonalen Verwaltung sensibilisiert worden, sich am Arbeitsplatz energiesparend zu verhalten. Hierfür wurde eine Broschüre verteilt, in der einfache und wirksame Massnahmen beschrieben werden, um den Energieverbrauch am Arbeitsplatz zu reduzieren.

 

Um die Wirkung der Kampagne zu messen, wird der Stromverbrauch in fünf Verwaltungsgebäuden wöchentlich erfasst. Die Experten der Firma OekoWatt aus Rotkreuz, welche das Projekt beratend begleiten, stellen in einem ersten Zwischenbericht nach sechs Monaten fest, dass der Elektrizitätsverbrauch in all diesen Bauten klar rückläufig ist.

 

Die Energiefachstelle ist überzeugt, dass sich die Fortsetzung der Energiesparbemühungen lohnt. Entsprechend wird die Kampagne fortgesetzt. In einem nächsten Schritt werden die Hauswarte im Rahmen eines Coachings unterstützt, einfache technische Massnahmen zur Reduktion des Energieaufwands aktiv umzusetzen.

 

Medienmitteilung "Kantonsverwaltung senkt Energieverbrauch"

Energieberatung Obwalden

Der Kanton Obwalden führt eine Liste von anerkannten, in der Region tätigen Fachleuten. Diese bieten eine neutrale, gesamtheitliche Vorgehensberatung an. Der Beratungsempfänger kann den Energieberater aus der kantonalen Liste der akkreditierten Energieberater frei auswählen. Die Hinweise auf besondere Fachkompetenzen des Beraters sind rein informativ.


Die Kosten der Energieberatung betragen CHF 600.- (inkl. 8% MWSt.), wobei sich der Kanton mit CHF 400.- beteiligt. Bedingung ist, dass es sich bei der Beratung um eine bestehende Liegenschaft im Kanton Obwalden handelt. Im weiteren wird auch die Erstellung eines GEAK-Plus® finanziell unterstützt, sofern dieser nicht bereits für die Förderung der Gebäudehülle verlangt wird.

 

Energieberatung im Kanton Obwalden