Förderprogramme in den Zentralschweizer Kantonen

Die aufgeführten Förderprogramme gelten für alle Zentralschweizer Kantone. Zusätzlich finden Sie kantonsspezifische Förderungen auf den jeweiligen Seiten.

Das Gebäudeprogramm in der Zentralschweiz 2018

Beiträge für Wärmedämmung von Gebäuden

 

Das Gebäudeprogramm, finanziert aus der CO2-Abgabe des Bundes, wird über die Kantone abgewickelt. Die Kantone Luzern und Schwyz gewähren einen Förderbeitrag von 40.- Fr./m2, die Kantone Zug, Uri, Nid- und Obwalden von 60.- Fr./m2 wärmegedämmter Fläche. Förderberechtigt ist die Wärmedämmung von Fassade, Dach, Wand und Boden gegen Erdreich.

 

Wichtige Förderbedingungen:

 

  • Fördergesuche müssen vor Baubeginn eingereicht werden.
  • Die gedämmte Fläche muss mindestens 50 m2 umfassen (Minimalförderbeitrag 3'000.- Fr.).
  • Förderberechtigt sind Gebäude mit Baubewilligungsjahr vor 2000.

Die kantonsspezifischen Förderbedingungen finden Sie unter Förderprogramme > Ihr Kanton.

 

In vier Schritten zum Fördergesuch:

 

1. Informieren Sie sich über das genaue Vorgehen.
Nutzen Sie die Informationen auf dieser Website oder kontaktieren Sie die Energieberatung Ihres Kantons (Kontakt siehe rechts).

2. Erstellen Sie einen «GEAK Plus»
Ob bei Ihrem Gebäude eine energetische Sanierung ansteht und wie es optimal saniert werden kann, zeigt der Gebäude-Energieausweis mit Beratungsbericht «GEAK Plus». Dieser wird von den meisten Zentralschweizer Kantonen gefördert. Eine Liste der GEAK-Experten finden Sie auf www.geak.ch.

3. Planen Sie die Sanierung mit einer Fachperson.
Mit dem Sanierungsprojekt legen Sie fest, welche Teile der Gebäudehülle wie gedämmt werden und welche Kosten damit verbunden sind. Nutzen Sie für Ihr Sanierungsprojekt die Empfehlungen des «GEAK Plus».

4. Reichen Sie Ihr Fördergesuch ein.
Die Eingabe des Gesuchs erfolgt elektronisch über das Gesuchsportal Ihres Kantons (siehe Links unten). Ab einem Förderbeitrag von 10’000 Franken ist der «GEAK Plus» zwingend.

Alle Details für die Eingabe finden Sie in folgendem Erklärvideo. 

 

Link zum Video

Nach Erhalt der Förderzusage haben Sie zwei Jahre Zeit (Kanton Uri drei Jahre), um die Sanierung durchzuführen und abzuschliessen. Die Auszahlung der Fördergelder erfolgt nach Abschluss der Sanierungsarbeiten.


Hinweis  für komplexe Gebäude und Gebäude mit Mischnutzung
Der GEAK Plus kann nur für Ein- und Mehrfamilienhäuser sowie einfache Verwaltungs- und Schulgebäude erstellt werden. Andere Gebäude benötigen für Förderbeiträge über 10'000 Fr. eine individuelle Gebäudeanalyse mit Vorgehensempfehlung.

 

Pflichtenheft Gebäudeanalyse mit Vorgehensempfehlung

 

 

Fördermittel Erneuerbare Elektrizität

Mit dem Energiegesetz (EnG) vom 30. September 2016 angenommen. Das neue Energiegesetz ist am 1. Januar 2018 in Kraft getreten. Dieses schreibt vor, dass die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien, im Jahr 2020 bei mindestens 4.4 TWh und im Jahr 2035 bei mindestens 11.4 TWh liegen soll. Um diese Ziele zu erreichen, sieht das Gesetz verschiedene Förderprogramme vor:

Einmalvergütung (KLEIV und GREIV)
Einmalige Investitionshilfe für Photovoltaik Anlagen unterteilt in:

  • Einmalvergütungen für kleine Photovoltaikanlagen (KLEIV):
    Für Anlagen mit einer Leistung von weniger als 100 kWp.
  • Einmalvergütungen für grosse Photovoltaikanlagen (GREIV):
    Für Anlagen mit einer Leistung ab 100 kWp.

Alles zum Thema Einmalvergütung (KLEIV und GREIV

Einspeisevergütungssystem (EVS)
Förderprogramm Photovoltaikanlagen ab 100 kWp,
Wasserkraft (1-10 MW), Wind, Biomasse und Geothermie

 

Alles zum Thema Einspeisevergütungssystem (EVS)

Mehrkostenfinanzierung (MKF)
(Entspricht der Kostendeckenden Einspeisevergütung (KEV von 2009-2017)
Es sind keine Neuaufnahmen mehr möglich.

 

Alles zum Thema Mehrkostenfinanzierung (MKF)

Mehr zum Thema Erneuerbare Energien

 

Weitere Informationen:

Bundesamt für Energie – Erneuerbare Energien
Bundesamt für Energie – Förderung

Kontigente 2018 - Einspeisevergütung (KEV - EIV)

ProKilowatt – Beiträge an die Stromeffizienz

Als Instrument des Bundesamtes für Energie zur Förderung der Stromeffizienz in den Unternehmen, bei der öffentlichen Hand und bei Privaten, gewährt ProKilowatt finanzielle Unterstützung für Industrie-, Gewerbe- und Dienstleistungsbereiche sowie für Haushalte.

 

Eine ausführliche Liste mit den Fördergegenständen finden Sie auf den kantonsspezifischen Seiten.

 

Auch ohne kantonale Förderprogramme (die von ProKilowatt mitfinanziert werden), besteht die Möglichkeit, "Projekte" direkt bei ProKilowatt einzureichen.

 

Projekt- oder Programmantrag stellen

Informationsblatt zu wettbewerblichen Ausschreibungen (Projekte)