Förderprogramme Nidwalden

Das Förderprogramm des Kantons Nidwalden umfasst die energetische Erneuerung der Gebäudehülle und die Nutzung erneuerbarer Energien. Es wird ergänzt durch die Förderung der Photovoltaik durch den Bund. Die Förderung erfolgt in Zusammenarbeit mit dem Elektrizitätswerk Nidwalden und dem Gemeindewerk Beckenried.

Das Gebäudeprogramm in der Zentralschweiz

Förderbedingungen Kanton Nidwalden

Das kantonale Förderprogramm unterstützt Projekte an bestehenden Gebäuden, die auf Kantonsgebiet stehen.

 

  • Fördergesuche müssen vor Baubeginn eingereicht werden.
  • Die gedämmte Fläche muss mindestens 50 m2 umfassen (Minimalförderbeitrag 3'000.- Fr.).
  • Förderberechtigt sind Gebäude mit Baubewilligungsjahr vor 2000.

 

In fünf Schritten zum Fördergesuch:

  1. Informieren Sie sich über das genaue Vorgehen.
    Nutzen Sie die Informationen auf dieser Website oder kontaktieren Sie die Energieberatung Ihres Kantons (Kontakt siehe rechts).

  2. Prüfen Sie, ob Sie einen GEAK Plus benötigen.
    Ab einem Förderbetrag von 10'000.- Fr. (ca. 170 m2 wärmegedämmte Fläche) benötigen Sie einen Gebäudeenergieausweis (GEAK Plus). Dieser umfasst die Analyse des baulichen Zustands und vermittelt Informationen für die anstehende Sanierung.
    Beispielrechnungen zum Gebäudeprogramm
  3. Lassen Sie einen GEAK Plus erstellen (Bei Förderbeiträgen über 10'000 Fr.).
    Eine Liste der GEAK-Experten finden Sie auf der GEAK-Webseite:
    GEAK-Webseite
  4. Planen Sie die Sanierung mit einer Fachperson.
    Mit dem Sanierungsprojekt legen Sie fest, welche Teile der Gebäudehülle wie gedämmt werden. Die Sanierungsplanung umfasst auch das Einholen der Offerten für alle nötigen Arbeitsschritte.

  5. Reichen Sie das Fördergesuch ein.
    Sobald die Sanierungsplanung inkl. Offerten vorliegt, können Sie das Fördergesuch einreichen. Die Gesuchseingabe erfolgt elektronisch über das Gesuchsportal Ihres Kantons.
    Gesuchsportal für den Kanton Nidwalden

Nach Erhalt der Förderzusage haben Sie zwei Jahre Zeit, um die Sanierung durchzuführen und abzuschliessen. Die Auszahlung der Fördergelder erfolgt nach Abschluss der Sanierungsarbeiten.


Denkmalgeschützte Bauten
Ist Ihr Gebäude ein erhaltens- und schützenswertes Objekt? In diesem Fall können Sie bei der Denkmalpflege des Kantons Nidwalden um eine Erleichterung der energetischen Anforderungen nachsuchen.

 

 

Förderprogramm 2017 im Kanton Nidwalden

Ergänzend zum Gebäudeprogramm werden Beiträge an die Nutzung erneuerbarer Energie. Das Förderprogramm des Kantons Nidwalden entspricht dem harmonisierten Fördermodell der Kantone (HFM15) und umfasst die folgenden Fördergegenstände:

 

  • Automatische HolzfeuerungWärmepumpeAnschluss an Wärmenetz
  • Solarkollektoranlage
  • Neubau/Ersatzneubau MINERGIE-P (A), ECO
  • Energieberatung

 

Die detaillierten Förderbedingungen sind bei der Eingabe auf dem Gesuchsportal zu entnehmen oder sind auf der Website des Kantons NW ersichtlich.

 

Übersicht Förderung Kanton Nidwalden

Gesuchsportal für den Kanton Nidwalden

Website Amt für Wald und Energie Kanton Nidwalden

Solare Stromerzeugung / Photovoltaik

Bei der Stromerzeugung mit Photovoltaikanlagen besteht die Möglichkeit, Beiträge an die produzierte Elektrizität (KEV, Kostendeckende Einspeisevergütung) oder bei kleineren Anlagen einen einmaligen Investitionskostenbeitrag (EIV, Einmalvergütung) zu beantragen.

 

Weitere Informationen zur Solarstromförderung

ProKilowatt – Beiträge an die Stromeffizienz

ProKilowatt leistet finanzielle Beiträge für die Senkung des Stromverbrauchs in Haushalten, Industrie-, Gewerbe- und Dienstleistungsunternehmen. Die finanzielle Förderung von Stromeffizienzmassnahmen erfolgt dabei im Rahmen von Projekten oder Programmen. Mit "wettbewerbliche Ausschreibungen" werden in einem Auktionsverfahren die Projekte und Programme mit der besten Wirkung (höchste Einsparung pro eingesetzten finanziellen Beitrag) ausgewählt:

 

Projekt- oder Programmantrag stellen

Übersicht der Programme im Kanton Nidwalden

Förderprogramme der Gemeinden

Etliche Gemeinden im Kanton verfügen über eigene Förderaktionen. Erkundigen Sie sich bitte direkt bei Ihrer Gemeinde.