Gemeinden im Kanton Zug
Im Kanton Zug betreiben zahlreiche Gemeinden und Städe eine eine aktive, kommunale Energiepolitik. Nachfolgend werden ausgewählte, interessante Aktivitäten aus diesen Gemeinden und Städten aufgeführt.
 
 
Stadt Zug
Baar
  Cham  
  Hünenberg  
  Steinhausen  
  Unterägeri  
       


Stadt Zug
 
 
 

Die Stadt Zug betreibt eine aktive Energiepolitik und hat zu diesem Zweck eine Energie-
kommission gebildet, welche den Stadtrat in Energiefragen berät, Aktionen vorschlägt und Förderbeiträge genehmigen kann. Die Stadt Zug unterstützt mit Beiträgen die Nutzung von erneuerbaren Energien und die rationelle und umweltschonende Energie- und Wasser-
nutzung auf dem Gemeindegebiet.

Weitere Auskunft erhalten Sie bei Energie Stadt Zug.

Energieberatung
Die Stadt Zug betreibt eine eigenständige Energieberatung, welche eng mit der Energiebe-
ratungsstelle des Kantons Zug zusammen arbeitet. Sie unterstützt Sie bei der Realisierung eines Bauvorhabens, bei der Erneuerung eines Gebäudes, beim Einreichen des Gesuchs-
formulars und in allen Energiefragen. Als Energieberater sind in der Stadt Zug zuständig: Martina Hüsler und Josef Gneiss.

Energie-Förderprogramm 2011 der Stadt Zug
Mit dem Energie-Förderprogramm 2011 bietet die Stadt Zug ein umfassendes und gezielt auf die Möglichkeiten und Bedürfnisse der Stadt Zug ausgerichtetes Paket mit finanziellen Anreizen für Massnahmen, welche einen schonungsvollen und effizienten Umgang mit Energie ermöglichen.


Förderbeiträge werden in folgenden Bereichen ausgerichtet:

a. Energieberatung
b. Gebäudeneubauten und -sanierungen mit erhöhten Anforderungen
c. Sonnenenergienutzung
d. Wärmeerzeugungsanlagen
e. Haushaltgeräte


Flyer Förderprogramm 2011

Formulare Energie-Förderprogramm

 
 
  Die Stadt Zug ist seit dem Jahr 1997 Energiestadt. Weitere Informationen zu energiepolitischen Aktivitäten in der Stadt Zug erhalten sie hier.  
  Kontaktstelle:
Energie Stadt Zug
Walter Fassbind
Telefon 041 728 23 89
E-Mail walter.fassbind@zug.zg.ch
 
  Telefonische Energieberatung:
041 728 23 89
 
 
 
  Allgemeine Informationen zu Energiestadt unter www.energiestadt.ch

 


Baar
 
 
  Mit dem Leitbild ("Machbar") der Einwohnergemeinde Baar (ISO 9001) wurde die langfristige Ausrichtung der Politik richtungsweisend festgelegt. Darin wurden unter "Unsere Umwelt" folgende Punkte bekundet:

Wir sind bestrebt, bei allen Aktivitäten einen verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen sicherzustellen.
Wir unterstützen den Einsatz von alternativen Energien. Lärm- und Luftbelastungen sollen in einem erträglichen Mass gehalten werden.


Baar ist seit 2002 Energiestadt. Folgende Massnahmen zeichnen Baar als Energiestadt aus:

Attraktives öffentliches Verkehrsnetz. Verkehrsberuhigung der Dorfstrasse und auf dem Bahnhofplatz durch die Einführung des Mischverkehrs.
Nutzung von erneuerbaren Energien, insbesondere Holzenergie für die Schulhäuser Sennweid und Inwil und das Hallen- und Freibad Lättich.
Anwendung des MINERGIE-Standards zum Beispiel für die Schule Dorfmatt und des Schulhauses Inwil (Sanierung).


Richtlinien Energieförderung 2010

Flyer Förderbeiträge 2010

Gesuchsformular Förderbeiträge 2010


Weitere Links:

Energiestadt Baar


Homepage von Baar

allgemeine Informationen zu Energiestadt


 
 
  In Baar erhalten Bauherren eine neutrale Energie-beratung. Die Kosten der Beratung trägt die Gemeinde.
Email
 
  Für die effiziente Energienutzung (Minergie-Bauten) und die Nutzung erneuerbarer Energie gewährt die Gemeinde Baar Förderbeiträge  
  Energiebeauftragter der Gemeinde Baar:
Herb Müller,
Tel.: 041 769 04 71
herb.mueller@baar.zg.ch

 


Cham
 
 
  Cham hat als erste Gemeinde der Zentralschweiz den „european energy award gold“ erhalten. Diese Auszeichnung erhalten Gemeinden, welche 75 % der möglichen Energie stadt-Massnahmen erfüllen. (Für das Energiestadtlabel ist ein Erfüllungsgrad von 50 % erforderlich).

Cham verdient die Auszeichnung, weil es sich in allen Bereichen konsequent für einen nachhaltigen Energieeinsatz engagiert. Dieses Engagement hat in Cham Tradition und ist darum stark verankert.

Eines der ersten innovativen Energieprojekte war 1991 die Realisierung einer Totalenergieanlage mit einem Nahwärmeverbund, welchen die Gemeinde gemeinsam mit den Wasserwerke Zug AG realisiert hat. Die Totalenergieanlage erzeugt mit einer WKK Elektrizität und Heizwärme, gleichzeitig wird aber auch Umgebungswärme der Lorze entnommen. Der „Mandelhof“, das neue Verwaltungsgebäude der Gemeinde, wurde 2001 als letztes an den Nahwärmeverbund angeschlossen.

Gleichzeitig findet in allen oeffentlichen Gebäuden eine laufende Betriebsoptimierung statt, mit welchen der Energieverbrauch niedrig gehalten wird. Neben eigenen Anstrengungen wird mit den Fachleuchten von energho zusammengearbeitet.


 
 
Weitere Links:

Energiestadt Cham

Homepage von Cham

allgemeine Informationen zu Energiestadt

 
 
 

In Cham erhalten Bauherren eine neutrale Energieberatung. Die Kosten der Beratung trägt die Gemeinde.

Kontakt: beratung@energienetz-zug.ch

Die Gemeinde Cham unterstützt die effiziente Energienutzung und die Nutzung erneuerbarer Energien mit Förderbeiträgen.

 
 

Umwelt Cham
Manuela Hotz
Tel.: 041 784 47 50

manuela.hotz@cham.zg.ch
 


Hünenberg

Hünenberg – städtisches Dorf mit ländlichem Charme

Eine Gemeinde mit hoher Lebensqualität
Eine Gemeinde mit intakten Naturlandschaften
Eine Gemeinde mit moderner Infrastruktur
Eine Gemeinde mit vielfältigen Arbeitsplätzen
 
Die Konzessionserträge aus der Elektrizitätsversorgung von jährlich ca. 120'000 Fr. werden für das „Förderprogramm für erneuerbare Energien“ eingesetzt.

Die Elektrizitätsgenossenschaft Hünenberg (EGH) betreibt zwei grosse Photovoltaik-Anlagen (Drällikon 32.6 kW, grösste Anlage im Kanton Zug und Ehret 27.2 kW). Die Anlage Ehret wurde von der Gemeinde initiiert und deckt 4 % des Elektroverbrauchs der öffentlichen Gebäude. Die Anlagen wurden durch die EGH finanziert. Der Solarstrom ist Bestandteil der ordentlichen Energielieferung.

Hünenberg ist seit 2004 Energiestadt.

Weitere Links:

Energiestadt Hünenberg

Elektrizitätsgenossenschaft Hünenberg (EGH)

allgemeine Informationen zu Energiestadt


 
 
  Im Rahmen der aktiven Energieberatung werden die Bauherren bei der Eingabe eines Baugesuches aufgefordert, eine Energieberatung in Anspruch zu nehmen. Die Kosten der Beratung trägt die Gemeinde.

Kontakt:
Email
 
  Die Nutzung von erneuer-
barer Energie und die energieeffiziente Bauweise werden in Hünenberg mit Förderbeiträgen unterstützt.
 
  Energiereglement und Energieverordnung  
  Gesuchsformular  
  Kontaktperson:
Dominik Barmet
Bauabteilung Hünenberg
Chamerstrasse 11
Postfach 261
6331 Hünenberg
Tel. 041 784 44 36 dominik.barmet@ huenenberg.zg.ch
 


Steinhausen
 
 
  Vorbildliches Bauen
Steinhausen will Vorbild sein. Die nachhaltige Energienutzung hat darum bei den öffentlichen Bauten eine hohe Wichtigkeit. Bereits 4 Gebäude wurden im Minergie-Standard realisiert. In einer Energiebuchhaltung werden die Energie-
kennzahlen aller Gebäude regelmässig ermittelt. Damit die Energie auch in den privaten Bauten nachhaltig genutzt wird, wird jährlich ein Aktionstag durchge-
führt, zudem werden die 4 wirkungsvollsten Sanierungen oder Neubauten mit einem Förderpreise ausgezeichnet.

Umweltgerechte Mobilität
Mit der Stadtbahn, einem engen Bus, Velo- und Fusswegnetz ist Steinhausen verkehrstechnisch sehr gut erschlossen. Von Bäumen flankierte Strassen und grössere Tempo 30-Zonen sorgen für einen attraktiven öffentlichen Raum.
Steinhausen ist seit 2001 Energiestadt und verfügt über ein eigenes Energieleitbild.

Weitere Links:

Energiestadt Steinhausen

Homepage von Steinhausen

allgemeine Informationen zu Energiestadt
 
 
  Im Rahmen der aktiven Energieberatung werden die Bauherren bei der Eingabe eines Baugesuches aufge-
fordert, eine Energieberatung in Anspruch zu nehmen. Die Kosten der Beratung trägt die Gemeinde.

Kontakt:
beratung@energienetz-zug.ch
 
  Unterlagen zum Förderpreis der Gemeinde Steinhausen:  
  Reglement Förderpreis Energie  
  Bewerbung um einen Förderpreis (Anmeldeformular)  
 

 
  Präsident Energiefachkommission:
Gregor Notter
Eschenweg 2
6312 Steinhausen
Tel.: 041 741 31 54
gregor_notter@bluewin.ch
 


Unterägeri


  Seit der ersten Standortbestimmung 2001 hat die Gemeinde Unterägeri seinen Standard durch laufende Massnahmen und Anstrengungen verbessert. Mit konse-
quenten Schritten wurde so eine aktive Energiepolitik aufgebaut. In Unterägeri befinden sich drei besondere Minergie-Bauten. Die beiden privaten Bauten wurden mit dem Förderpreis von Unterägeri ausgezeichnet.

 


Haus Treier-Blöchlinger (Bild links):
Das von der Familie Blöchlinger erworbene Elternhaus wurde erneuert und erweitert. Die Erweiterung erfolgte mit einem Holzbausystem. Der architektonisch gelungene Bau erfüllt die Anforderungen für das Label Minergie, zudem werden für die Wassererwärmung Solarkollek-
toren eingesetzt
Kindergarten Zimmel (Bild links):
Bei der Erstellung öffentlicher Bauten wird Wert auf eine gute Gebäudehülle und einen sparsamen Energiever-
brauch gelegt. Aus diesem Grund wurde der Kinder-
garten, das letzte neuste von der Gemeinde realisierte Bauvorhaben nach dem Minergie-Standard ausgeführt.

Passiv-MFH Stämpfli:
Die Familie Stämpfli, vom Minergie-Standard überzeugt, liess sich vom Architekt gewinnen das Bauvorhaben als Passivbau zu realisieren. Für die Wärmeerzeugung stehen ein BHKW, eine Solaranlage und Einzelholzöfen im Einsatz. Alle Wohnungen sind mit individuellen Lüftungsgeräten und energiesparenden Elektrogräten ausgerüstet.
 
Für die effiziente Energienutzung und die Nutzung erneuerbarer Energie wird jedes Jahr ein Förderpreis vergeben:

Weitere Links:

Homepage von Unterägeri

allgemeine Informationen zu Energiestadt


 
 
     
  Energiebeauftragter der Gemeinde Unterägeri:
Beat Bürgi,
Telefon: 041 754 55 20;
E-Mail: beat.buergi@unteraegeri.ch
 


Konferenz Kantonaler Energiefachstellen
Regionalkonferenz Zentralschweiz
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